Etagenbett

Etagenbetten sind super praktisch und platzsparend! Während Etagenbetten und Hochbetten in den vergangenen Jahren vermehrt im Kinderzimmer anzutreffen waren, feiern auch wieder zunehmend Erwachsene das Comeback vom Etagenbett ins eigene Zuhause. Schließlich sorgen sie selbst in kleinen Räumen für zusätzlichen Stellplatz.

Das Etagenbett – eine kurze Begriffsklärung

Vorweggenommen: Ein Etagenbett ist kein Hochbett. Ein Etagenbett, auch Stockbett genannt, ist ein Bett, das übereinander mindestens zwei Betten beherbergt. Im Gegensatz zum Hochbett befindet sich im unteren Bereich kein Platz, der als zusätzlicher Wohn- oder Stauraum genutzt werden kann. Die oberen Kojen sind jedoch genauso wie beim Etagenbett mit einer Leiter erreichbar.

Ein Etagenbett fürs Kinderzimmer – wann ist der richtige Zeitpunkt und was gilt es zu beachten?

Ein eigenes Etagenbett mit Leiter ist für viele Kinder bereits im jungen Kindesalter ein großer Wunsch. Manche Eltern sehen diesem Wunsch eher mit gemischten Gefühlen entgegen. Der Grund ist die Angst, dass das Kind von oben herausfallen und sich massiv verletzen könnte. Oft wird daher geraten ein Hochbett oder Etagenbett für das Kinderzimmer erst anzuschaffen, wenn das Kind die Leiter selbstständig hoch und runter klettern kann.

Sollten dennoch Bedenken bestehen, gibt es spezielle Herausfall- und Absturzsicherungen, die am Bett befestigt werden können. Mögliche Varianten speziell für das Kinderzimmer sind das Hochbettnetz, mit dem das Geländer erweitert werden kann oder Balken, die an den Seiten und in die Eintrittsluke montiert werden können.
Zu beachten ist jedoch, dass alles, was an das Möbel montiert wird, weitere Möglichkeiten zum Klettern bietet. Daher raten einige Eltern aus Erfahrung, dass es vollkommen reichen würde, das Geländer mit zusätzlichen Kissen auszulegen. Abhängig ist dies davon, ob sich das Kind nachts viel bewegt und massiv wühlt oder eher ruhig schläft.

Ein Etagenbett für Erwachsene

Erheblich unbedenklicher ist der Einsatz von einem Etagenbett zum Beispiel im Gästezimmer, Jugendzimmer oder in der Studentenbude. Der Einsatz von einem Etagenbett oder Hochbett erfolgt hier eher aus Platzgründen. Abhängig von den zur Verfügung stehenden Etagen, stellt ein Etagenbett im Gästezimmer für jeden Gast ein vernünftiges Bett zur Verfügung. Im Jugendzimmer oder der Single-Wohnung können derweil ein Schreibtisch, Bücherregale oder andere Einrichtungsstücke unter dem Bett platziert werden.

Die Buche als beliebter Werkstoff im Bettenbau

Betten werden heutzutage aus unterschiedlichsten Materialien gefertigt. Als ein allzeit beliebter Werkstoff hat sich insbesondere die Buche etabliert. Der Grund: Buchenholz wird nachgesagt, dass es im Vergleich zu anderen Holzarten besonders strapazierfähig, massiv und druckfest ist. Im Hinblick auf den Einsatz von Betten, erweisen sich diese Eigenschaften vor allem im Kinderzimmer als vorteilhaft.
Ein weiterer Aspekt, warum man die Buche oftmals in der Form eines Möbels wiederfindet, ist die Beschaffenheit dieser Holzart. Buche ist elastisch und mittels eines speziellen Verfahrens leicht zu verbiegen. Für Möbelbauer sind diese weiteren Eigenschaften der Buche willkommene Eigenarten im Rahmen der Verarbeitung. Nicht zu Letzt macht die hell-gelblich bis rosa-braune Färbung der Buche optisch was her und lässt sich in viele Raumkonzepte integrieren.

Unser Fazit: Etagenbetten und Hochbetten bieten einige Vorteile, die besonders in kleinen Räumen von großem Nutzen sein können. Aus diesem Grund zeigen wir hier Wohnideen und viele tolle Produkte.