Terrasse

Ob zum Sonnenbaden, zum geselligen Beisammensein oder für eine ausgedehnte Grillparty – eine Terrasse ist der perfekte Ort um den Sommer, so kurz er auch sein mag, ausgiebig zu genießen.

Je nach persönlichem Geschmack und Gartenstil gibt es ganz unterschiedliche Varianten eine Terrasse anzulegen und zu gestalten. Ausrichtung, Größe und Bodenbelag der Terrasse sind die Grundlagen für die Planung des „erweiterten Wohnzimmers“, Terrassenmöbel, Beleuchtung und Dekoration runden das Gesamtbild ab und lassen Spielraum für individuelle Gestaltungsideen.

Die Terrasse: Ein erweitertes Wohnzimmer im Freien

Wer plant eine Terrasse anzulegen, sollte sich ein paar wichtige Dinge durch den Kopf gehen lassen, bevor er sich an die Arbeit macht. Denn die Ausrichtung und Größe des Outdoor-Wohnraums lassen sich im Nachhinein nicht so einfach ändern. Wir zeigen dir, was du bei deinem Terrassen-Projekt beachten solltest.

Inhaltsverzeichnis

Ob überdacht oder nicht überdacht, eine Terrasse ist eine wunderbare Möglichkeit, seinen Wohnraum an wärmeren Tagen ins Freie zu erweitern.

Kleinere und meist länglich überdachte Terrasse werden Veranda genannt und sind uns meist aus amerikanischen Vorstadt-Serien bekannt. Ist die Terrasse mit Glaswänden abgeschlossen, handelt es sich um einen Wintergarten, der den Vorteil bietet, auch an kühleren Tagen Schutz vor Wind und Wetter zu bieten – allerdings geht der Gedanke des „Wohnraums im Freien“ durch die Geschlossenheit des Raumes verloren. Dieser Mix aus Drinnen und Draußen kann durch praktische Schiebetüren im Sommer als Terrasse und im Winter als gemütlicher Wohnraum genutzt werden.

Ausrichtung der Terrasse: Die Himmelsrichtung ist entscheidend

Wer plant eine Terrasse anzulegen, sollte sich vor dem Bau Gedanken über die Lage und Ausrichtung machen. Denn die Himmelsrichtung und der Stand der Sonne spielen eine entscheidende Rolle für die Aufenthaltsqualität auf der Terrasse.

  • Ausrichtung nach Süden: Ideal für Sonnenanbeter
  • Ausrichtung nach Westen: Perfekt für warme Abendstunden
  • Ausrichtung nach Osten: Toll für gemütliche Vormittagsstunden in der Sonne
  • Ausrichtung nach Norden: im Sommer gibt es morgens und abends Licht, mittags bietet sie kühlenden Schatten

Der Terrassenboden

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man den Boden seiner Terrasse gestalten kann. Beliebte Materialien für den Bodenbelag von Terrassen sind Holz, Natursteinplatten, Beton oder Fliesen.

  • Terrassenboden aus Holz: Terrassendielen aus Holz oder WPC haben den Vorteil, dass sie sich nicht so schnell in der Sonne aufheizen. Man kann also auch im Hochsommer zur Mittagszeit unbeschadet barfuß über die Terrasse laufen. Auch optisch macht dieser Bodenbelag einiges her: Holz wirkt sanfter und einladender als Steinboden und entwickelt zudem im Laufe der Zeit eine schöne Patina. Ein Nachteil ist jedoch, dass Holzboden regelmäßiger Pflege bedarf.
  • Terrassenboden aus Stein oder Fliesen: Vorteil eines solchen Bodenbelags ist eindeutig seine extreme Langlebigkeit. Durch verschiedene Legevarianten und Muster bieten Outdoorfliesen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für die Terrasse. Besonders große Terrassen lassen sich auf diese Weise abwechslungsreich gestalten. Der Nachteil an Stein- oder Fliesenboden ist allerdings ihre glatte Oberfläche: Im Winter oder bei Regen ist Vorsicht geboten, es herrscht Rutschgefahr! Hier ist es daher wichtig, beim Kauf auf eine hohe Rutschfestigkeit zu achten. Im Sommer laden sich die Fliesen mit Wärme auf und können bei extremer Sonneneinstrahlung ganz schön heiß werden.

Sonnenschutz und Terrassenbeleuchtung

Je nach Lage der Terrasse sollte auch an Sicht- bzw. Sonnenschutz gedacht werden. Denn nicht nur im Hochsommer kann es auf einer Terrasse sehr hell und heiß werden. Markisen, Sonnensegel und Überdachungen sind praktische Lösungen für dieses Problem. Wer keinen fest installierten Sonnenschutz haben möchte, kann einen klassischen Sonnenschirm wählen. Aber auch größere Pflanzen können Schatten und Sichtschutz spenden. Wer es natürlich mag, kann einen Baum oder eine Hecke pflanzen oder Sichtschutzelemente mit Kletterpflanzen bewachsen lassen.

Was tagsüber im Hochsommer im Überfluss vorhanden ist, fehlt in den Abendstunden: Licht! Deshalb ist auch die Beleuchtung der Terrasse zu bedenken: Windlichter verbreiten eine gemütliche, bisweilen romantische Stimmung.

Terrassenmöbel

Eine Sitzecke oder ein Essplatz gehört eigentlich immer auf die Terrasse. Genügend Sitzgelegenheiten und ein ausreichend großer Tisch sollten deshalb auf der Einkaufsliste stehen. Sowohl die Größe der Terrassenmöbel, als auch die Anzahl der Sitzgelegenheiten sollte sich nach der Größe der Terrasse richten. Zu viele zu große Möbel lassen eine Terrasse überladen und beengt wirken.

// Tipps: Die Faustregel besagt, dass hinter jedem Stuhl, der um einen Tisch platziert ist, mindestens ein Meter Platz bis zur Begrenzung der Terrasse sein sollte. Das gewährleistet ausreichend Bewegungsfreiraum und verhindert, dass man beim Wegrücken vom Tisch von der Terrasse plumpst.

Da die Möbel über das Jahr den unterschiedlichsten Witterungsverhältnissen ausgesetzt sind, sollten entsprechende Materialien gewählt werden: Polyrattan, Kunststoff, Aluminium und Teakholz bieten sich aufgrund ihrer Robustheit für Gartenmöbel an. Sie sind pflegeleicht und widerstandsfähig. Je nach Geschmack gibt es die Möbel in allen erdenklichen Stilrichtungen: Ob im romantischen Stil aus verschnörkeltem Gusseisen oder im natürlichen Look aus Holz – bei der großen Auswahl an Outdoor-Möbeln ist garantiert auch für deine Traum-Terrasse das Richtige dabei!