Terrassenplatten

Die Terrasse sollte einen stilistisch passenden und sicheren Übergang vom Haus in den Garten bilden.
Bei der Gestaltung einer neuen Terrasse ist die Wahl des Untergrundes daher nicht unerheblich. Gut, dass uns verschiedenste Ausführungen zur Wahl stehen, schließlich gibt es Terrassenplatten in Sandstein, Beton, Granit, Schiefer und Holz… Hier erfährst du mehr!

Die verschiedenen Materialien – eine kleine Einführung

Damit sich das aufwendige Verlegen von Terrassenplatten im Garten lohnt, sollte das Material grundsätzlich witterungsbeständig, sprich resistent gegen Frost, Feuchtigkeit und Hitzeeinwirkungen sein. Jedes der möglichen Materialien hat dabei individuelle Vor- und Nachteile:

  • Betonplatten: Terrassenplatten aus Beton bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten in der Form, den Mustern und Farben. So sind Platten aus Beton beispielsweise oft nicht mehr von echten Natursteinplatten zu unterscheiden und gleichzeitig eine kostengünstige Alternative zu echtem Naturstein. Zudem wird einer Terrassenplatte aus Beton eine gewisse Pflegeleichtigkeit und Beständigkeit zugesprochen.
  • Naturstein: Naturstein punktet durch sein natürliches und individuelles Aussehen. Schließlich wird der Stein direkt aus den jeweiligen Steinbrüchen abgebaut und weiterverarbeitet. Natursteine, die zum Bau von Terrassenplatten verwendet werden, sind vor allem Granit, Quarzstein, Schiefer und Sandstein. Je nach Steinart lassen sich verschiedene Stilrichtungen im Garten gestalten. Zu beachten ist bei der Auswahl unbedingt, dass die Platten speziell für den Außenbereich geeignet sind. Wichtig ist dies, da nicht jeder Naturstein witterungsresistent ist. Zudem sollte bei einer solchen Terrassenplatte die Rutschfestigkeit geprüft sein. Um diese zu gewährleisten, ist eine spezielle Oberflächenbehandlung notwendig.
  • Holzplatten: Für eine natürliche Optik im Garten sorgen neben Natursteinen auch Holzplatten. Sie sind eine sehr gern gewählte Alternative zu klassischen Pflastersteinen. Vorteilhaft ist, dass sich Holz im Sommer nicht so sehr aufheizt wie Stein. Zudem fühlt sich die Oberfläche unter den Füßen weicher an, weshalb sich Holzlatten auch gut für Barfußläufer eignen. Da Holz jedoch ein arbeitender Werkstoff ist, benötigt es mehr Pflege als eine Terrassenplatte aus Stein. Um spezielle Holzreiniger, Pflegeöle und Imprägnierschutz kommt man nicht herum.

Was gibt es neben der Optik der Platten ebenfalls zu beachten?

Neben den optischen Ansprüchen an das Material, sollte generell die Rutschfestigkeit der Terrassenplatte berücksichtigt werden. Sowohl Fliesen für den Innenbereich als auch Terrassenplatten für den Garten werden mit sogenannten Rutschhemmungsklassen ausgezeichnet. Sie bestimmen, wie sicher man sich auf der Oberfläche auch bei Nässe bewegen kann. Eingeteilt werden sie in die Klassen R9 bis R13. Für die Terrasse eignen sich die Klassen R11 bis R13. Pflicht ist die Beachtung der Klassen laut dem Industrieverband Keramische Fliesen und Platten e.V. jedoch nur bei gewerblichen und öffentlichen Räumen. Wer clever ist, nutzt die Kenntnisse jedoch auch für private Anwesen.

Finde hier heraus, welche Art von Terrassenplatten dir am besten gefällt. Wohnideen und Gestaltungsmöglichkeiten für die Terrasse und den Garten zeigen wir hier.

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