Tiny Houses

Protzige Villen und ausladende Penthouse-Wohnungen waren gestern – der Trend geht zum Tiny House. In Amerika propagiert das „Tiny House Movement“ schon seit einigen Jahren das Leben in einfachen Minihäusern und auch hierzulande wächst das Interesse an winzigen Behausungen.

Der Gedanke hinter den Tiny Houses: Konsequentes Downsizing. Mit einem Minihaus verzichtet man auf Luxus, besinnt sich auf das Wesentliche und bleibt dabei flexibel und frei. Denn: Ein Großteil der Minihäuser ist transportabel, viele der Häuser können direkt als Anhänger an einen PKW gekoppelt werden.

Wer sich für ein Leben im Tiny House entscheidet, muss dafür in der Regel einen Mangel an Komfort und Platz in Kauf nehmen: In Amerika kennzeichnen sich „echte“ Tiny Houses durch eine Größe von bis zu 55 Quadratmetern, viele Exemplare sind jedoch deutlich kleiner. Nicht selten werden Küche, Bad und Schlafbereich im Minihaus auf 12 Quadratmeter oder weniger kombiniert.

Beheizt werden die Minihäuser durch integrierte Holz- oder Propanöfen, entsprechende Isolierung macht die fahrbaren Häuser winterfest.

Übersichtliche Anschaffungskosten, ein geringer Energiebedarf und ständige Mobilität entschädigen für die Unannehmlichkeiten des Alltags im Tiny House. Für viele Menschen offenbar ein reizvoller Gedanke.