Veranda

Abenddämmerung, ein gemütliches Haus in der Vorstadt: Auf einer Veranda stehen zwei Schaukelstühle, die langsam vom Wind hin- und hergewiegt werden – ein bekanntes Setting amerikanischer Serien und Schauplatz vieler romantischer, dramatischer oder spannender Szenen aus dem Vorabendprogramm.

Veranden sind eine überdachte und längliche Variante der Terrasse und typisch für amerikanische Häuser. Doch auch in Deutschland sind sie sehr beliebt: Denn die halb offenen, bedachten und oft auf hölzernen Ständern stehenden Anbauten an Land- oder Wohnhäusern strahlen eine entspannte Gemütlichkeit aus. Zum einen schützen sie die Seiten des Hauses vor direkter Sonneneinstrahlung , zum anderen bieten sie die Möglichkeit, auch bei Regen Zeit an der Frischen Luft verbringen zu können.

Veranda: Wetterschutz & Wohnraum

Zu den Vorteilen von Veranden gehört selbstredend die Möglichkeit, unweit des Hauses Zeit draußen verbringen zu können. Geschützt vor Sonne, Wind und Regen bietet der überdachte Vorbau so manche Gestaltungsmöglichkeit, einen Teil seines Wohnraumes an die frische Luft zu verlegen. Um eine Terrasse im klassischen Südstaaten-Look zu bauen, sollte man sich zunächst Gedanken um deren Ausrichtung machen. Soll sich die Veranda um das ganze Haus herumziehen oder nur an einer Seite den Wohnraum ergänzen? Soll sie vorwiegend als Wetterschutz dienen oder für gemütliche Sonnenstunden genutzt werden? Je nach Himmelsrichtung gibt es Vor- und Nachteile, die bei dem Bau der Veranda beachtet werden sollten.

Verandagestaltung

Wenn es um das Einrichten der Veranda geht, stehen einem alle Optionen offen. Neben herkömmlichen Terrassenmöbeln oder Gartenmöbeln können auch Möbel gewählt werden, die nicht für draußen bestimmt sind. Eine gemütliche Sitzecke passt beispielsweise wunderbar in diesen Bereich – da diese vor der Witterung recht gut geschützt ist, darf es gerne ein gemütliches Sofa mit Polstern sein. Wer dem Wetter nicht vertraut und auf Nummer sicher gehen will, wählt Verandamöbel aus Holz, Polyrattan oder einem anderen robusten Material und stattet diese mit weichen Polstern aus. Bei Bedarf können diese nachts oder bei Regen ins Haus gebracht werden. Auch bei kühleren Temperaturen ist der Aufenthalt auf der Veranda kein Problem: Mit großen Kissen und flauschigen Decken ist man perfekt gewappnet für einen gemütlichen Abend im Freien. Wetterskeptiker und Dauerfröstler, die jetzt mit der Nase rümpfen, sollten sich überlegen, anstelle einer Veranda einen Wintergarten anzulegen: Durch transparente Wände vor dem Wetter geschützt, kann man sich das ganze Jahr über in dieser Art Anbau aufhalten.