Wasserbett

Es verspricht einen Schlaf wie auf Wolken, der ganz nebenbei eine gesundheitliche Besserung zaubert. Das Wasserbett ist eine beliebte Alternative zu einem herkömmlichen Bett. Ob man es glaubt oder nicht, ein Wasserbett wurde weder zu einer ausschlaggebenden Todesursache erklärt noch wurde jemand über Nacht seekrank.

Geschichte und Entstehung des Wasserbetts

Irrtümlich kursierte der Mythos, Wasserbetten seien von den Hippies in den 70er Jahren erfunden worden. Jedoch kann sich das Gerücht nicht als wahr behaupten. Als Alexander der Große 326 vor Christus im alten Palast Nebukadnezars, einem riesigen fensterlosen Palast, residierte, wurde es im Sommer so heiß, dass in dem Palast kein Schlaf zu finden war. Die Lösung: Ein kühlendes Wasserbett. Als man mit Pech geklebte und Wasser gefüllte Ziegenhaut als Matratze benutzte, war das Wasserbett geboren. In den kalten Monaten wurde das Wasser tagsüber in der Sonne erhitzt und hatte nachts in Form einer Wassermatratze eine kühlende Wirkung. Seit 1851 wurde das Konzept „Wasserbett“, erstmals von Wiliam Hooper, weiterentwickelt.

Hardside oder Softside?

Die Antwort ist JA. Grundsätzlich werden zwei Arten von Wasserbetten unterschieden.

Hardside: Manche Wasserbetten besitzen einen speziellen Bettrahmen. Dieser Rahmen gibt der Wassermatratze nach außen Halt. Die Matratze und der Bettrahmen sind eine Einheit und somit untrennbar. Hardside-Wasserbetten sind meist günstiger als Softsider.

Softside: Diese Wasserbetten haben eine Einbaufunktion. Sie besitzen eine Schaumstoffumrandung, die dem Halt der Wassermatratze dient. Dies ist der Grund, warum auf einen speziellen Bettrahmen verzichtet werden kann. Die Wassermatratze kann in so gut wie jedes Bettgestell eingebaut werden und somit ein einfaches Bett zu einem Wasserbett umwandeln.

Mittlerweile gibt es unzählige Wasserbett-Modelle. Besonders beliebt sind die Kopfteile, die das Design des Wasserbetts abrunden und dem Bett einen individuellen Look verpassen.

Wasserbetten, die Wunderheiler?

Anders als bei herkömmlichen Bettmatratzen, gibt es bei Wasserbetten keine Druckpunkte am Schulter-und Beckenbereich. Die Wassermatratze passt sich jedem Körper individuell an und entlastet die Wirbelsäule. Menschen mit Gelenkerkrankungen können sich also guten Gewissens in ein Wasserbett fallen lassen. Allergiker finden im hygienischen Wasserbett ebenfalls Genugtuung, da die Oberfläche des Wasserbetts abwaschbar ist und dadurch Staub leicht entfernt werden kann. Eine Reinigung sollte ca. alle drei Monate vorgenommen werden. Insgesamt können wir festhalten, dass Wasserbetten noch lange keine Krankheiten heilen, jedoch gesundheitlich eingeschränkten Menschen Vorteile bieten.

Hot or not?

Die integrierte Heizung kann es auf dem Wasserbett ganz schön heiß werden lassen. Nie wieder kalte Füße! Umgekehrt kennt jeder diesen Moment, in dem die Bettdecke gewendet wird, weil die Hitze an heißen Sommertagen einfach unerträglich wird. Mit dem Wasserbett gibt es keine ungewünschte Temperatur, da sich diese ganz leicht über einen Regler einstellen lässt.

Wasserbetten liefern großen Komfort und mittlerweile kann man auch für angemessene Preise diesen Luxus erwerben. Ob man nun auf einer Kaltschaum-, Federkern-, Latex-, oder Wassermatratze schläft, ist natürlich Geschmackssache und jedem selber überlassen.

Wenn du nun auf den Geschmack gekommen bist, lass dich gerne von unseren unzähligen Produkten und Wohnideen inspirieren. Möglicherweise schläfst auch du schon bald in einem Wasserbett.