Zu Besuch bei: Café "Suicide Sue" in Berlin

"Suicide Sue" – ein ausdrucksstarker Name, der einen erst einmal stutzen lässt. Und hier soll man gemütlich Kaffee trinken können? Aber Hallo! Das kleine Café im Prenzlauer Berg in Berlin, das gerade fünfjähriges Bestehen feiern konnte, ist sogar einer dieser Orte, der ganz schnell zum Lieblingsplatz avanciert. Das liegt zum einen an der bezaubernden Einrichtung, zum anderen an der wirklich leckeren Karte.

  1. Café Suicide Sue in Berlin

    Besonders Frühstück-Fans und Stullen-Freunde kommen hier voll auf ihre Kosten: Die Aufstriche – natürlich alle hausgemacht – reichen vom Chilli-Avocado über Limetten-Meerrettich-Aufstrich bis hin zu Ziegenfrischkäse-Rucola-Pesto. Alle Leckermäulchen sollten unbedingt die fluffigen Pancakes mit Ahornsirup probieren... Diese Leckereien und noch viel mehr sorgen für das leibliche Wohl, die liebevolle Gestaltung des kleinen Cafés macht aber auch Auge und Seele glücklich.

  2. Café Suicide Sue in Berlin

    von Henrietta Foto: Katharina Kern Photography

    Viel Holz sorgt für Wärme, Vintagemöbel und Holzkisten bringen eine schöne Spannung aus klassischem Design und Upcycling-Trend. Die Deko wirkt ungezwungen und wohnlich, in jeder Ecke gibt es kleine Details zu finden.

  3. Café Suicide Sue in Berlin

    von Henrietta Foto: Katharina Kern Photography

    Das Einrichtungskonzept des Cafés stammt von Inhaberin Franziska – ein großer Teil ihrer eigenen Wohnzimmereinrichtung ist bei der Gestaltung von "Suicide Sue" drauf gegangen. Andere Einzelstücke stammen von Ebay, von Reisen oder wurden speziell von einem Schreiner angefertigt.

  4. Café Suicide Sue in Berlin

    von Henrietta Foto: Katharina Kern Photography

    Jeder Platz im "Suicide Sue" ist individuell gestaltet, die rustikalen Tische laden zum Verweilen ein, am Bartresen kommt man leicht mit anderen Gästen ins Gespräch, die Outdoor-Plätze sind ideal, um das hippe Prenzlauer-Berg-Publikum zu beobachten.

  5. Café Suicide Sue in Berlin

    von Henrietta Foto: Katharina Kern Photography

    Der Ursprung des Namens ist übrigens gar nicht so 'gefährlich' wie man zunächst annehmen könnte, sondern entstammt der Vergangenheit von Franziska. "Ich habe eine zeitlang in Sausalito (bei SanFrancisco) auf einem Hausboot gewohnt – und das Boot neben uns hieß "Suicide Sue". Ich fand den Namen super, da er sich so schon säuselt und so unschuldig anhört. Irgendwann fiel mir dann auf, dass er gar nicht so ohne ist. Sue keine Angst vor dem Tod und nimmt jede Herausforderung an, die sie bekommen kann, ohne zu hadern oder das "wenn und aber" abzuwägen. Ich finde, das ist als Lebensmotto ganz schön – dass man viel mehr machen muss und nicht immer alles ewig überdenken soll, weil man es sonst eh nicht macht."

    Franziska hat zum Glück 'gemacht', als sie 2009 "Suicide Sue" nach Berlin brachte und uns somit ein wunderbares Lieblings-Café geschenkt – Danke dafür.

    "Suicide Sue" findet ihr in der Dunckestraße 2 in Berlin, Prenzlauer Berg.

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